Das Tagebuch zum Pendeln

Tagebuch?

Schreiben sie Tagebuch? Wenn nein, dann sollten sie es sich für das Pendeln dennoch angewöhnen. Und wenn ja, dann wissen sie sicher über die Vorzüge des Tagebuchschreibens und werden sicher von selbst auch ihre Pendelarbeiten dort mit aufnehmen.

Ein Tagebuch ist eigentlich nichts anderes als ein Gedächtnis – aber ein zweifelsfrei viel besseres Gedächtnis, als das menschliche Gehirn. Was sie in ihr Tagebuch schreiben, wird dort auch noch im nächsten Jahr und dem darauffolgenden Jahr und so weiter stehen. Vorausgesetzt, sieverlegen ihr Tagebuch nicht, ist dies ein sehr wichtiges Werkzeug für sie.

Was nützt mir das Tagebuchschreiben für das Pendeln?

Auch wenn jeder Mensch Pendeln kann, ist es dennoch etwas, dass der Pendelnde in gewisser Weise erst lernen muss. Sei es die rein mechanische Ausführung, bis sie eine Methode für sich gefunden haben, die zu ihnen passt. Sei es aber auch die Vertrautheit damit, Fragen stellen zu können, die richtigen Fragen, die kurz und einprägsam genau das „fragen“ worum es ihnen geht. All das benötigt Übung, bei dem einen mehr, bei dem anderen Weniger.

Wenn sie in ihrem Tagebuch darüber regelmäßig berichten, über ihre Erfahrungen mit dem Pendel, dann können sie bereits nach einiger Zeit über ihre Fortschritte resümieren. Versuchen sie stattdessen alles allein mit ihrem menschlichen Gedächtnis zu erinnern, werden ihnen immer Details davon verloren gehen. Ironischer Weise, ist dies aber eine Erfahrung, die man nur dann tatsächlich verstehen kann, wenn man bereits Tagebuch geschrieben hat und dadurch praktisch um den Vorteil weiß.

Notieren sie in ihrem Tagebuch die Fragen die sie an ihr Pendel gestellt haben, können sie auch darüber zurück blickend über die Qualität ihrer Arbeit mit dem Pendel resümieren. Sie werden sehen, dass sie im Laufe der Zeit, andere Fragen stellen, dass sie diese anders formulieren, als zu Beginn. Vielleicht fällt ihnen auch so auf, dass sie sich stets auf einen bestimmten Lebensbereich oder Aspekt mit ihren Fragen konzentrieren. Sie können sich dann weiter überlegen, ob das eine Entwicklung ist, die sie so wollen oder ob sie vielleicht auch mal ganz andere Fragen stellen möchten. Vielleicht eröffnen sich ihnen dadurch Frageräume, die sie ohne diese Reflektion mit dem Tagebuch gar nicht gesehen hätten.

Zwingend ist das Tagebuchschreiben für das Pendeln sicher nicht, aber es kann, aus den oben genannten Gründen, zu einem sehr wichtigen Werkzeug für sie werden.