Pendel Anwendunugen

Reparatur einer Pendeluhr

Pendel - UhrEine antike Standuhr aus Burgund blieb ständig stehen. Monatelang wurde versucht, die richtige Fundierung zu finden. Man verwendete flache Holzsparte, die so unter die vier Ecken des Gehäuses gelegt werden sollten, dass das Uhrwerk ohne Reibung laufen konnte. Der Erfolg blieb aus.

Ein Pendel gab auf Befragen an, dass die vordere linke Ecke um 3/10 mm gehoben und die vordere rechte Ecke um 6/10 mm gesenkt werden sollte. Die beiden Ecken hinten sollten so bleiben wie sie sind.

Diese Anweisung wurde genau befolgt. Von da an lief die Uhr reibungslos.

Krankheit erkennen

Krankheit erkennenEin fünfjähriger Junge litt an sehr starken Bauchschmerzen. Viele Ärzte untersuchten das Kind, doch der Grund dafür war einfach nicht zu finden. Der Vater wandte sich telefonisch an einen Pendler.

Dieser Pendler kannte den Vater sehr gut, das Kind aber nicht. Er bat den Vater, sich gedanklich ganz auf den Jungen einzustellen. Dann pendelte er die Ursache der Bauchschmerzen aus. Das Pendel gab an, dass der Dünndarm entzündet sei.

Die nun folgenden medizinischen Untersuchungen bestätigten das Pendelergebnis. Nach entsprechender Behandlung war das Kind wieder wohl auf.

Neigungen erkennen

SchülerinEine Schülerin war sich nicht sicher, welches Fach sie als Leistungskurs wählen sollte. Sie neigte zur Biologie. Physik und Deutsch kamen aber auch in Betracht.

Auf einem Pendeldiagramm wurden alle Fächer, die es gibt, eingetragen. Dann wurde das Pendel nach folgenden Kriterien befragt:

  • Freude am Fach
  • Wert für das Leben
  • Aussicht auf gute Noten

Die Antwort ergab: Erdkunde. Für die Schülerin sprach nichts dafür. Sie hatte wenig Interesse für das Thema. Der Lehrer sagte ihr auch nicht zu. Nach langem Zögern entschied sie sich aber doch dafür.

Kurze Zeit darauf kam eine neue Lehrkraft für Erdkunde. Sie vermittelte das Thema so interessant, dass die Schülerin von dem Fach begeistert war. Am Ende bekam sie in Erdkunde die beste Note.

Quelle: Das große Pendelbuch, Dr. Anton Stangle, 1966