Tipps zur Übung

Atmen sie während der Übung möglichst „tief“ und vollständig. Das heißt, dass sich im Idealfall ihre Bauchdecke, während des Ein- und Ausatmens jeweils hebt und wieder senkt. Gerade wenn wir emotional sehr erregt sind, tendieren wie dazu, vorwiegend „flach“ zu atmen. Dabei bewegt sich lediglich die Brust beim Ein- und Ausatmen, während der Bauch sich nicht bewegt. Dies ist ein Indiz dafür, dass wir nur sehr wenig Luft in unsere Lunge während des Atmens lassen.

Achten sie darauf, dass sie während eines Ein- und Ausatmen-Zykluses das Tempo beibehalten. Zählen sie also in Gedanken gleichmäßig bis Vier, wobei sie bei Vier immer den jeweiligen Atemprozess abgeschlossen haben sollten.

Sie können das Tempo ihres Atems allerdings zwischen den Zyklen ändern, beziehungsweise ihren Bedürfnissen anpassen. Sie werden feststellen, dass sie nach nur wenigen Atem-Zyklen langsamer Atmen können – wenn dem so ist, zählen sie ihrem Atem angemessen langsamer bis Vier. Diese Verlangsamung des Atems ist ein Indiz, für ihren harmonisierten und beruhigten Atem.

Das sie während der Übung bis Vier zählen, hilft ihnen dabei, ihren Atem gleichmäßig zu halten und ihre Konzentration auf die Übung zu lenken.

Eine weitere Wirkung während dieser Übung wird sein, dass sie ihren Atem als immer kraftvoller empfinden.