Einsatz von Pendeln im Krieg

Aufspüren von Tunneln und Minen

Einsatz von PendelnWährend des Vietnamkrieges bat der Verteidugungsminister um Hilfe bei einem schwierigen militärischen Problem. Es ging um das Auffinden von unterirdischen Tunneln, Minen und Munitionsdepots.

Ihm wurden Pendel und Wünschelruten empfohlen. Die Marine machte sich also mit Pendel und Rute vertraut. Dann wählten sie ein Gebiet im südöstlichen Asien. Sie gingen dieses sorgfältig mit Pendel und Rute ab. Sie fanden Tunnel, falsche Brunnen, unterirdisch verlegte Kabel und Gruben.

Später wurden Pendel und Ruten zu unverzichtaren Hilfsmitteln beim Militär.

Pendeln nach U-Booten

WeltkarteIm Jahre 1959 schrieb Verne Cameron der Navy, dass er mit Hilfe einer Karte und eines Pendels, die gesamte U-Boot Flotte orten könnte. Verne Cameron war ein beruflicher Rutengänger aus Kalifornien.

Der Vizeadmiral antwortete ihm, dass er eine Demonstration seiner Fähigkeiten sehr begrüße. Kurz darauf führte Verne Cameron der Marine sein Pendeln mit Karte vor. In wenigen Min. ortete er jedes U-Boot rund um die Erde.

Trotz seiner Erfolge hörte Verne Cameron über viele Jahre nichts von der Marine.

Erst als er ein Visum für Südafrika beantragte, erfuhr er indirekt wieder von der Navy. Das Visum wurde abgelehnt. Cameron fragte nach dem Grund dafür. Die Navy hatte nach seiner Vorführung mit dem Pendel, Kontakt zur C.I.A. aufgenommen. Diese bezeichnete Verne Cameron als Sicherheitsrisiko. Eine Reise ins Ausland wurde ihm nicht gestattet. Er könnte ja geheime militärische Informationen weiter geben.

Quelle: Die Magie des Pendels (Greg Nielsen, Joseph Polansky), 1978